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Martin Scherer
Praxis Komplementärmedizin
Heilpraktiker und Dipl.-Ing.(FH)

Thierschstraße 31

D-80538 München

 

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Aufklärender Hinweis: Die auf den Internetseiten von Martin Scherer beschriebenen Methoden und Wirkungen dienen der Prävention und Gesundheitserhaltung. Die Methoden und Wirkungen sind von der Schulmedizin noch nicht anerkannt. Die von der Schulmedizin als notwendig eingestuften Therapien bleiben unverzichtbar.

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Integrative Körper- und Atemarbeit

Integrative Atemtherapie, bewusstes, integratives Atmen
Darunter versteht man eine Technik des verbundenen Ein- und Ausatmens. Ein- und Ausatmen gehen ohne Unterbrechung ineinander über. Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der Rebirthing Therapie in starker Anlehnung an das Holotrope Atmen, welches von Stanislaf Grof in den USA entwickelt wurde. Sie setzt therapeutisches Wissen aus anderen körperzentrierten Therapieformen, wie sie etwa von W. Reich und A. Lowen konzipiert wurden, mit ein und bildet so einen Brückenschlag zur humanistischen Psychotherapie (A.J. Sutich / St. Grof / A. Maslow). Während die Atmung in praktisch allen Formen der körperzentrierten Psychotherapie eine wichtige Rolle spielt, wird sie nirgendwo so zentral eingesetzt wie bei der bewussten Tiefenatmung.

Da der erste Atemzug den ersten selbstgesteuerten Überlebensvollzug des Menschen darstellt, gilt die Atmung als Grunderfahrung von Selbst und Welt. Demnach manifestiert sich Unbewältigtes und Traumatisches aus frühen Lebensjahren in verspannten Atemmustern, die wieder mit Gefühlsblockaden und einengenden Denkprogrammen zusammenhängen.

Blockierte Energie lässt sich über diese Atemtechnik lösen und alte, gestaute Gefühle, deren Zurückhaltung große Teile unserer Lebensenergie beansprucht, kommen dabei an die Oberfläche.

Integratives Atmen öffnet den Zugang zu Erfahrungen, die für verbale Therapiemethoden verschlossen bleiben. Man kann damit eine Zeit bearbeiten, in der es noch keine Worte gab. In der Folge können bisher abgespaltene Teile des eigenen Wesens integriert und nutzbar gemacht werden. Daher wird diese Methode auch oft „Integratives Atmen” genannt.

Ziel der Atemarbeit ist es, sich selber und anderen den Raum zu geben, den man sich zum Leben zutiefst wünscht und den man sich oft  – aus Unsicherheit – nicht gestattet. Ursächliche Situationen dieser Einschränkungen erlebt man erneut und aus der sicheren Distanz her betrachtet. Die Grundlage für diese Distanz bildet die Erfahrung in den durch Musik unterstützten Atemsequenzen, dass der Mensch trotz aller Prägungen und negativ bindenden Erlebnissen frei, liebevoll, spontan und unbegrenzt ist. Kraftlosigkeit und Angst können sich so in Liebes- und Leidensfähigkeit, Mut und Freude am Abenteuer unseres Lebens verwandeln. Der respektvolle und sichere Rahmen dieser erlebnisorientierten Arbeit hilft, über die Atemarbeit den positiven Kern hinter seinem Schatten sehen zu lernen und die eigene Lebensenergie zu fühlen.

Verschiedene Methoden der humanistischen Therapie und der Austausch der Erfahrungen in einer achtsamen Atmosphäre bietet ausführlich Gelegenheit, die Erlebnisse aufzuarbeiten und zu integrieren (vgl. Manuskript Dr. Phil. M. Gartner).

 

Informationen zu regelmäßig stattfindenden Atemseminaren finden Sie hier.

 

 


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